Body #1

Collageserie “Body”
1998-2017

This series is dedicated to the human body as an object. The collages were made in an analogous process using only photographical material, scissors and glue. They can be seen as visualized notes or thoughts.

The abstract bodies are freely combined, feet mirrored, perspectives mixed and body parts replaced by formally corresponding things. Incomplete body fragments are partially complemented graphically.
Photographical discoveries are combined into new, rebellious and surreal creatures. Each collage consists of several parts that merge together. A new image originates from raw photographical raw material.

Some of the collages are reminiscent of playing cards, others of diary pages. The way of working is imaginative, often spontaneous and yet attached to an idea.

The technique of collage expands the photographical work and allows an extended view, which also includes context and time. Minimal resources (paper and scissors) create a great deal of freedom to create something completely new.

Collageserie “Body”
1998-2017

Diese Serie widmet sich dem menschlichen Körper als Objekt. Die Collagen sind in einem analogen Verfahren, nur mit Schere und Klebstoff, hergestellt worden. Sie stellen eine Kombination aus eigenen Fotografien und gefundenen Bildern dar.

Die abstrakten Körper werden frei kombiniert, Füße gespiegelt, Aufnahmeperspektiven durchmischt, Körperteile durch formal entsprechende Dinge ersetzt. Teilweise werden die unvollständigen Körperfragmente zeichnerisch ergänzt.

Fotografische Fundstücke werden zu neuen, eigenwilligen und surrealen Geschöpfen kombiniert. Jede Collage setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, die miteinander verschmelzen. Aus fotografischem Ausgangsmaterial entsteht so ein neues Bild.

Manche der Collagen erinnern an Spielkarten, andere wiederum an Tagebuchseiten. Die Arbeitsweise ist phantasievoll, oft spontan und dennoch einer Idee verhaftet. Man kann sie als visualisierte Gedanken bezeichnen.

Die Technik der Collage erweitert die fotografischen Arbeiten und erlaubt eine erweiterte Sichtweise, die auch Kontext und Zeit einbezieht. Minimale Mittel (Papier und Schere) erzeugen hier einen großen Spielraum, um etwas ganz Neues zu kreieren.