I'll show you the way out

I’ll show you the way out
2000-2020

In this series I’m concentrating on spaces and places where people aren’t directly live, work, or recreate in daily, but only pass by. Places sometimes without a direct and recognizable purpose, like for example suburban areas, abandoned industrial buildings or reconstruction sights. These isolated areas, outside of the familiar and ‘safe’ setting that surrounds us, aren’t often felt responsible for by their users.

I would like to call them ‘temporary places’, or ‘passing places’. The transformation process for the new situation has been started, but it’s not yet visible where it will end and what the result will be. At the same time, these places are often in the middle of a city, a living area or part of an important commute route. This means that they are being used, despite their temporary status, quite intensively by people.

These places are interesting to investigate further.

I collect visual proof that a specific ‘passing place’ has actually existed. While photographing, I concentrate on the graphical elements in the scene and I more or less try to ‘organize’ them in my frame. The viewer is being offered a visual escape, by means of this graphical elements. This could be just a black spot in a diffuser plate or a hole in a wall. The viewer needs a little bit of fantasy to imagine himself ‘out of the image’.

The way a passing place looks like, tells something about the way people care or don’t care for the living area that surrounds them. The fact that they are sometimes only temporarily, could be a reason for not valuing them.

I’ll show you the way out
2000-2017

In dieser Serie konzentriere ich mich auf Orte, an denen Menschen nicht direkt leben, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Orte ohne einen direkten erkennbaren oder sichtbaren Zweck, wie zum Beispiel Vorstadtgebiete, verlassene Industriegebäude oder verfallene Bauten in der Stadt. Orte, an denen Menschen aber jeden Tag auf dem Weg zum Ziel vorbeilaufen oder fahren.

Für diese oft isolierten Orte außerhalb unserer Komfortzone fühlt sich oft keiner wirklich verantwortlich. Gleichzeitig befinden sich diese Orte oft mitten in einer Stadt, in einem Wohngebiet oder sind Teil einer wichtigen Pendelroute. Das bedeutet, dass diese Orte für einen kürzeren oder längeren Zeitraum von Menschen sehr intensiv genutzt werden.

Ich möchte sie als temporäre oder vorübergehende Orte bezeichnen. Der Transformationsprozess wurde schon gestartet, es ist aber noch nicht sichtbar, wo er endet und wie das Ergebnis sein wird. Diese Orte sind interessant, um sie weiter zu untersuchen.

Ich sammle visuelle Beweise, um später zu zeigen, dass diese temporären Orte auch tatsächlich existiert haben. Dabei konzentriere ich mich auf grafische Elemente und ‚organisiere’ diese in meinem Rahmen. Ich biete dem Betrachter in meinem Bild eine visuelle Flucht.

Ein temporärer Ort sagt etwas über die Art und Weise aus, wie Menschen sich um die Umgebung, die nicht unbedingt zu ihrem direkten Lebensraum gehört, kümmern. Die Tatsache, dass ein Ort nur vorübergehend besteht, könnte dazu führen, dass Menschen ihn einfach ignorieren und nicht hinschauen.